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                                                                                                                                                                                                  letzes Update: 12.02.2017

Termine:


                                                                                                                                                                                                                                                  

 Ältere Berichte aus 2016 findet sind bereits Archiviert und  Ihr findet diese in der  Rubrik Presse Archiv
                                                                                                                                                                                                                                                  

12. Februar 2017

Der Fußballkreis Darmstadt zeichnet Cedric Assmuss vom SV 1911 Traisa als „Fußballhelden“ aus.

„ Fußballhelden“ ist ein Ehrenamtspreis, den der Deutsche Fußballbund ( DFB ) seit 2015 verleiht.  Ausgezeichnet werden Kinder- und Jugendtrainer/innen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die sich in  den vergangenen drei Jahren durch ihre persönliche Leistungen besonders verdient haben. Den Preis erhält auch in diesem Jahr wieder ein Ehrenamtlicher pro Fußballkreis. Cedric Assmuss vom SV 1911 Traisa erhält die Auszeichnung für den Kreis Darmstadt. Der 19-Jährige ist einer von Bundesweit 280 Gewinner. Cedric Assmuss ist seit dem 01.08.2013 beim SV 1911 in der Jugendabteilung als Jugendtrainer tätig. Im ersten Jahr als Co-Trainer und seit August 2014 in eigener Verantwortung. Vom ersten Tag an begeisterte Cedric durch seine aufgeschlossene und fröhliche Art die Kinder für den  Fußball zu begeistern und zu motivieren. Obwohl er zu Beginn seiner Trainertätigkeit selbst erst 15 Jahre alt war, überzeugte er mit Organisationstalent und Teamführung. Bis heute ist er immer auf der Suche nach neuen Trainingsinhalten und Aufgaben für seine Spieler. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Jugendvorstand ist vorbildlich. Cedric ist auch in seinem eigenen aktiven Fußball immer ein tolles Vorbild für die Kids und geht mit bestem Beispiel was soziale Kompetenzen betrifft voran. Eine Bildungsreise nach Spanien gehört ebenfalls zum Preis. Im Mai 2017 geht es für die „ Fußballhelden“ für fünf Tage an die Costa de Maresme. Dort findet bei Theorie- und  Praxisworkshops ein fachlicher Austausch zwischen den Teilnehmer und den DFB Refrenten statt. Außerdem besuchen die Preisträger das legendäre Camp Nou, den Fußballtempel des  FC Barcelona.

Bild-Ehrung-Fussballheld-20


von links nach rechts: Anton Kondiziella (Kreisehrenamtsbeauftragte,, Cedric Assmuss  und Michael Sobota (Kreisfussballwart) Bild von Dieter Behrendt.

Heinz Werner Krautwurst
                                                                                                                                                                                                                                                  

24. Januar 2017

Gruppenliga Darmstadt: Lengfeld gegen Heppenheim wird neu angesetzt

Der Verbandsspielausschuss des Hessischen Fußball-Verbandes hat auf einer Sitzung am vergangenen Sonntag unter anderem über die Beschwerde von Gruppenligist Sportfreunde Heppenheim entschieden, der einen Beschluss von Klassenleiter Michael Sobota (Ober-Ramstadt) betraf. Dieser hatte entschieden, dass das vom Schiedsrichter beim Stand von 4:1 für Lengfeld wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochene Meisterschaftsspiel für Lengfeld zu werten ist. Dagegen erhob Heppenheim Beschwerde, über die vom Verbandsspielausschuss nun abschließend entschieden wurde.

Der Entscheidung von Sobota schloss sich die Mehrheit des Ausschusses nicht an. Das hat nun zur Folge, dass die Partie vom Klassenleiter neu angesetzt werden muss. Lengfeld trifft die Entscheidung hart, weil der Verein acht Punkte Rückstand auf einen sicheren Tabellenplatz hat und noch drei Spiele nachholen muss. Wann das Spiel ausgetragen wird, ist noch ungewiss. Sobota will erst einmal abwarten, ob die am 25. Februar angesetzten Spiele stattfinden können. Zudem muss Lengfeld im März die Nachholspiele austragen. Deshalb könnte es für eine Neuansetzung bis in den April dauern, ehe es zu einer Neuauflage der Partie in Lengfeld kommt.

                                                                                                                                                                                                                                                  

23. Januar 2017

Tagesordnung für die Rückrundenbesprechung der Kreisligen A-D

Freitag, dem 27. Januar 2017 um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Wixhausen (Bürgermeister-Pohl-Haus) statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung
2. Verleihung eines Ehrenpreises fürch den Verein "Freundeskreis der Schiedsrichter"
3. § 71 Spielordnung
3. Kurzer Rückblick auf die bislang gespielte Runde
3.1 Klassenleiter
3.2 Schiedsrichter
3.3 Sportgericht
4. Besprechung der restlichen Rückrundentermine
5. Auf- und Abstiegsregelung Saison 2015/16
6. Bekanntgabe der Relegationstermine einschl. Kreisoberliga
7. Anwendung der neuen Regelungen der Spielordnung
8. Verschiedenes

Alle Vereine sind verpflichtet, zu dieser Sitzung zumindest einen Vertreter zu entsenden. Die Nichtteilnahme zieht entsprechend den Satzungen des HFV eine Bestrafung nach sich.

                                                                                                                                                                                                                                                  

20. Januar 2017

Kreisoberliga DA/GG: Wenige rote Karten aber ein Spielabbruch – Italia Weiterstadt zieht zurück

Die Rückrundenbesprechung der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau im Vereinsheim des TSV Trebur verlief zügig und unkompliziert. Das lag vor allem daran, dass die Saison zum großen Teil bislang ohne besondere Vorfälle verlief. Bedauerlich sei, so Klassenleiter Michael Sobota (Ober-Ramstadt) in seinem Bericht, der Rückzug von Italia Weiterstadt aus dem Spielbetrieb. Der Verein, der sich ohnehin auflösen wird, steht damit als erster Absteiger fest. Auch drei Spielausfälle wegen Spielermangels gab es zu beklagen. Ebenfalls bedauerlich sei auch der Spielabbruch der Partie SV Traisa gegen Türk Gücü Rüsselsheim. Das zuständige Kreissportgericht Darmstadt hatte in seiner Verhandlung auf Spielwertung zu Gunsten des SV Traisa entschieden, weil Rüsselsheimer Spieler den Schiedsrichter bedroht hätten. Das Verbandsgericht sah das jedoch völlig anders. Zunächst verwies es auf formale Mängel des Urteils der Vorinstanz (so hätte der Spielabbruch zwingend mündlich verhandelt werden müssen) und war auch mit der inhaltlichen Aufarbeitung nicht einverstanden. Es hätten keine Gründe im Sinne der Spielordnung des Verbandes vorgelegen, um das Spiel abzubrechen. Das Spiel ist vom Klassenleiter jetzt auf den Ostermontag neu angesetzt worden. Fünf witterungsbedingte Spielausfälle waren zu verzeichnen, für die in der Sitzung die Nachholtermine festgelegt wurden. Mit 714 gelben Karten wurde ein Mehr von 54 Karten im Vergleich zur Gruppenliga verhängt. Bei den gelb-roten Karten (37) erreichte man fast die Anzahl der Gruppenliga (38) während die KOL mit nur 15 roten Karten ein Viertel weniger aufweist als die Gruppenliga (20).

Die fairste Mannschaft bislang ist der VfB Ginsheim II, gefolgt von Italia Weiterstadt und der SG Arheilgen. Dersim Rüsselsheim und SKV Mörfelden nehmen mit jeweils drei roten Karten die Schlussposition in der Liga ein.

Der Vorsitzende des Kreissportgerichts Darmstadt Richard Feick (Modau) berichtet über 24 Einzelrichterurteile. An Geldstrafen wurden 720 Euro verhängt und gegen Spieler 51 Spieltage Sperre ausgesprochen. Der Schiedsrichterobmann des Kreises Groß-Gerau, Uwe Lang, hatte keine Besonderheiten zu vermelden und auch von Seiten der Vereine gab es keine Beschwerden. Allerdings mahnte Lang die Vereine, gegenüber den Schiedsrichtern sportlicher aufzutreten. Der Rückgang an Schiedsrichtern habe auch damit zu tun, dass immer mehr Unparteiische sich verbalen und tätlichen Angriffen ausgesetzt sähen und daraus persönliche Konsequenzen zögen.

Der Meister steigt auf, der Zweite spielt gegen die Vertreter der Kreisoberligen Dieburg/Odenwald und Bergstraße. Drei Mannschaften müssen direkt absteigen, der Tabellenvierzehnte muss die Relegation gegen die Zweiten der Kreisligen A-Groß-Gerau und Darmstadt spielen.

Die Relegationsspiele zur Kreisoberliga werden am Mittwoch, den 31. Mai um 19 Uhr, am Pfingstmontag um 16 Uhr und am Donnerstag, den 8. Juni ausgetragen. Zunächst trifft der 14. der Kreisoberliga auf den 2. Der Kreisliga A Groß-Gerau. Der Gewinner setzt aus. Bei einem Remis spielt dann der A-Ligist Groß-Gerau gegen den A-Ligisten aus Darmstadt. Den letzten Spieltag wird der A-Ligist Darmstadt gegen den vierzehnten der Kreisoberliga bestreiten.

Die Punktrunde für die Saison 2017/18 soll am 6. August 2017 angepfiffen werden.

                                                                                                                                                                                                                                                  

20. Januar 2017

Gruppenliga Darmstadt: Erfreulich wenige Bestrafungen und Diskussionen um den Spielplan

Länger als erwartet dauerte die Rückrundenbesprechung der Gruppenliga Darmstadt, zu der Klassenleiter Michael Sobota (Ober-Ramstadt) in das Vereinsheim des FC Fürth eingeladen hatte. Das lag zum einen an der Länge der Ausführungen von Klassenleiter, Sportgerichtsvorsitzendem und Schiedsrichterobmann. Zum anderen aber auch an Diskussionen um den Spielplan, die sich an den Nachholspielen und den Spieltagen Faschingsamstag und Ostermontag entzündeten.

In seinem Bericht verwies Sobota auf insgesamt fünf witterungsbedingte Spielausfälle. In jeweils zwei Fällen waren Germania Ober-Roden und der FSV Riedrode betroffen. Zudem gab es einen Spielabbruch der Partie des TSV Lengfeld gegen Sportfreunde Heppenheim beim Stand von 4:1 für Lengfeld. Der Schiedsrichter hatte das Spiel in der 57. Spielminute wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen. Klassenleiter Sobota wertete das Spiel in einem Beschluss zu Gunsten des TSV Lengfeld. Heppenheim erhob hiergegen Beschwerde und forderte die Neuansetzung der Partie. Nun wird der Verbandsspielausschuss in seiner Sitzung am 22. Januar darüber als Beschwerdeinstanz endgültig darüber befinden.

Insgesamt wurden 20 rote Karten und 38 gelb-rote Karten durch die Schiedsrichter gezückt. Je viermal waren der FSV Riedrode und der FCA Darmstadt hiervon betroffen. Sieben Vereine der Liga blieben ohne rote Karte. In der Fairnesstabelle führen die drei Aufsteiger das Feld an. Fairster Verein ist bislang der TSV Seckmauern gefolgt vom VfL Birkenau und dem SV Münster. Die meisten Tore haben bislang Rico Blecher (21 Tore/TSV Höchst), Marco Christophori (19/Germania Ober-Roden) sowie Stefan Stefanowski (16/VfL Michelstadt) geschossen.

Seit dem Verbandstag im Juni 2016 ist es auch für Gruppenligamannschaften nicht mehr verpflichtend, eine zweite Mannschaft zu stellen. Der FCA Darmstadt hat hiervon Gebrauch gemacht und im September vergangenen Jahres sein Reserveteam aus der Kreisliga C Darmstadt zurückgezogen. Sollten Punktabzüge wegen fehlendem Unterbau erfolgen (zwei Jugendmannschaften sind weiter Pflicht), so werden diese erst in der darauf folgenden Saison wirksam.

Schiedsrichterbeauftragter Walter Vilsmaier (Darmstadt)berichtet über die immer schwieriger werdende Besetzung der Spiele mit Schiedsrichtergespannen. Von im Jahr 2013 zur Verfügung stehenden Köpfen hat sich deren Zahl auf 774 Personen verringert, was einem Rückgang von mehr als 10% entspricht. Es sei mitunter kaum noch zu bewerkstelligen, die erforderlichen Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen und auf unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder ähnlichem mit Ersatz reagieren zu können. Der Regional-Lehrbeauftragte Peter Unsleber wies auf die Verpflichtung hin, richtige Angaben im Spielbericht zu hinterlegen und nannte hier als Beispiel den Platzorderobmann, der oftmals gar nicht auf dem Sportplatz anwesend sei, aber genannt würde. Auch auf die erforderliche Einhaltung der Anstoßzeiten wies Unsleber hin.

Reinmund Weber (Mörfelden-Walldorf) berichtet über nur zwei Kammerurteile, die verhängt werden mussten. Auch die Zahl von 29 Einzelrichterurteilen sei erfreulich niedrig. Noch erfreulicher sei, dass in nur einem Fall ein Vereinsverantwortlicher wegen unsportlichen Verhaltens gegen den Schiedsrichter in Strafe genommen werden musste. Trainer seien im Vergleich zu früheren Jahren überhaupt nicht betroffen gewesen. An Geldstrafen wurden insgesamt 1.100 Euro verhängt.

Der erste Spieltag nach dem Ende der Winterpause ist zweigeteilt. Vier Paarungen finden am 25. Februar statt, vier Paarungen jener Vereine, die Faschingsverpflichtungen haben, am 6. April. Der Spieltag Ostermontag wurde auf Donnerstag, den 20. April versetzt. Letzter Spieltag ist 28. Mai, daran schließen sich die Aufstiegsspiele der Kreisoberligisten zur Gruppenliga an. Der Meister steigt in die Verbandsliga Süd auf, der Zweite nimmt an den Aufstiegsspielen mit den Vertretern der Gruppenligen Frankfurt-West und Frankfurt-Ost teil. Maximal fünf Mannschaften müssen direkt absteigen. Dabei ist davon auszugehen, dass diese maximale Zahl auch erreicht wird, wie Sobota den Vereinen mitteilte.

Die Spieltermine und Paarungen:
Samstag, 3. Juni um 16 Uhr: 2. Kreisoberliga Bergstraße – 2. Kreisoberliga Dieburg/Odenwald
Der Sieger der Partie setzt aus. Bei einem Remis wird wie folgt weiter gespielt:

Mittwoch, 7. Juni um 19.30 Uhr: 2. Kreisoberliga Darmstadt – 2. Kreisoberliga Bergstraße
Samstag, 10. Juni um 16 Uhr: 2. Kreisoberliga Dieburg/Odenwald – 2. Kreisoberliga Darmstadt

Die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga Süd lauten:
Samstag, 3. Juni um 16 Uhr: 2. Gruppenliga Frankfurt-Ost – 2. Gruppenliga Frankfurt -West
Dienstag, 6. Juni um 19.30 Uhr: 2. Gruppenliga Darmstadt – 2. Gruppenliga Frankfurt –Ost
Samstag, 10. Juni 16 Uhr: 2 Gruppenliga Frankfurt West – 2. Gruppenliga Darmstadt

Der Rundenstart der Saison 2017/18 ist für den 6. August 2017.


                                                                                                                                                                                                                                                  

13. Januar 2017

Mitgliederstatistik des Verbandes: Fußballkreis Darmstadt wächst Dank Mitgliederboom bei den Lilien

Der Hessische Fußball-Verband ist nach dem Hessischen Turnverband der zweitstärkste hessische Sportfachverband und der viertgrößte der insgesamt 21 Landesverbände im Deutschen Fußball Bund. Eine Auswertung der Mitgliederstatistik hat nun ergeben, dass der Verband weiter auf nunmehr fast 527.000 Mitglieder gestiegen ist. Doch der Schein trügt, denn die Anzahl der aktiven Mitglieder, also derer die im Verein Fußball spielen, ist zurückgegangen.

Die Zahl sieht auf den ersten Anschein hin positiv aus. Der Hessische Fußball-Verband ist zwischen 2012 und 2016 um fast 7.400 Mitglieder gewachsen. Mit fast 527.000 Mitgliedern ist er nach dem Hessischen Turnverband, der etwa 595.000 Mitglieder zählt, der zweitstärkste hessische Sportfachverband. Doch ein genauer Blick in die Statistik fördert zutage, dass die Zahl der aktiven Mitglieder zurückgegangen ist. Für den Aufschwung sorgen in vielen der 32 Fußballkreise die sogenannten passiven Mitglieder. Die sind innerhalb von vier Jahren um etwa 15.500 Köpfe gestiegen während die Anzahl der aktiven, also der Fußballerinnen und Fußballer, um mehr als 7.200 zurückgegangen ist.

Besonders signifikant ist diese Entwicklung in den Fußballkreisen Darmstadt und Frankfurt. Im Wesentlichen liegt dies an den Bundesligisten SV Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt. So stieg die Zahl der passiven Mitglieder im Fußballkreis Darmstadt von 2012 auf 2016 um mehr als 6000 Personen an, was einer Steigerungsquote von etwa 134% entspricht. Geschuldet ist dies dem Mitgliederboom beim SV Darmstadt 98, dessen sportlicher Aufstieg bis in die Bundesliga dem Verein Tausende neuer Mitglieder verschaffte. Doch auf der anderen Seite sank die Anzahl der Kicker um 321 Köpfe auf 9.850. Deutlich wird die Entwicklung an der Zahl der Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen. Waren dies im Bereich Senioren, Alte Herren, Frauen, Mädchen und Jugend 2012 noch 456 Teams, reduzierte sich die Zahl auf nur noch 440. Blieb die Jugend mit 298 Teams in diesem Zeitraum stabil, verringerten sich die Senioren um sechs Mannschaften, die Frauen von 11 auf 8 und die Mädchen um eine Mannschaft auf nunmehr 15.

Dabei sieht es in Südhessen in der Region Darmstadt gar nicht so schlecht aus. Die Fußballkreise Dieburg, Groß-Gerau und sogar der Odenwaldkreis als einer der kleinsten Kreise im Hessenland können bei den aktiven Kickern, wenn auch teilweise nur bescheidene Zuwächse verzeichnen. Nur die Bergstraße ist neben Darmstadt ebenfalls von einem Rückgang an Kickern betroffen. Im Kreis Dieburg ist die Anzahl der Fußballer um mehr als 450 Köpfe gestiegen, was sich auch in einer Steigerung der Mannschaften bemerkbar macht, die von 337 auf 342 gestiegen ist. Das liegt vor allem an der Jugend, die von 213 auf 226 Mannschaften wuchs. Bei den Senioren, Frauen und Mädchen gab es dagegen einen Rückgang zu verzeichnen. Drastisch ist in Dieburg entgegen dem Trend der Rückgang an passiven Mitgliedern, der sich auf 1.750 Köpfe beläuft. Das führt dazu, dass der Fußballkreis Dieburg mit nunmehr 15.150 Personen einen Mitgliederrückgang von insgesamt 9,3% verzeichnen muss.

Die Bergstraße ist in Südhessen und der Fußballregion Darmstadt der größte Fußballkreis. Allerdings gab es auch da einen Aderlass in fast allen Bereichen außer den passiven Mitgliedern. 316 Aktive weniger, Rückgänge bei der Jugend (276 Mannschaften zu 289 im Jahr 2012) und auch ein Rückgang bei Frauen und Mädchenteams. Ein Problem, mit dem die Region Darmstadt seit Jahren kämpft und das in allen fünf Kreisen festzustellen ist. Aber an der Bergstraße ist die Gesamtzahl der Mitglieder um fast 800 auf fast 21.800 Personen gestiegen. Dem steht aber der Aderlass von 316 Personen bei den Aktiven gegenüber.

Die positivsten Zahlen schreibt der Kreis Groß-Gerau. Überall konnten dort steigende Zahlen, auch bei den aktiven Mitgliedern, verzeichnet werden. Einziges Manko ist dem Trend in Südhessen entsprechend der Rückgang von Mädchenmannschaften von 16 auf 14 Teams. Der Frauen- und Mädchenfußball ist also derzeit die größte Herausforderung, derer sich die Fußballwarte in Südhessen stellen müssen.

                                                                                                                                                                                                                                                  

06. Januar 2017

Nach neun Jahren ist Schluss für Italia Weiterstadt

Fußball-Kreisoberligist Italia Weiterstadt wird sich aus der Liga mit sofortiger Wirkung verabschieden. Das mit großem Abstand am Tabellenende der Liga befindliche Schlusslicht zieht damit im dritten Jahr seiner Ligazugehörigkeit drastische Konsequenzen. Doch damit nicht genug, wird der im Jahr 2007 gegründete Verein vollkommen von der Bildfläche verschwinden. Da der Club einzig aus der Kreisoberliga-Elf besteht, fehlt es an einem tragfähigen Unterbau. Neben der sportlichen Situation kommen finanzielle Probleme sowie die Platzsituation hinzu. Die Stadt Weiterstadt hatte bereits vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass die Mitnutzung des Rasenplatzes beim TSV Braunshardt in Frage gestellt sei, weil die noch vorhandenen Mitglieder zu einem großen Teil nicht Weiterstädter Bürger sind.

In Anbetracht der vermeintlich ausweglosen Situation hat Vereinsgründer Alexander Musci jetzt die Reißleine gezogen und die Auflösung des Vereins angekündigt. Nach der Gründung des Vereins kam es zu einem rasanten sportlichen Aufstieg, der den Club von der Kreisliga D bis in die vier Klassen höhere Kreisoberliga führte. Die in der letzten Saison vollzogene Spielgemeinschaft mit dem FSV Schneppenhausen führte zu einer zwischenzeitlichen Stabilisierung. Nach der Trennung der beiden Clubs begann für Italia eine rasante sportliche Talfahrt, die jetzt ein jähes Ende findet.
                                                                                                                                                                                                                                                  

04. Januar 2017


Rückrundenbesprechung der Gruppenliga am 16. Januar beim FC Fürth

Der Termin wurde im Rahmen der Vorrundenbesprechung in Messel festgelegt und von mir per Mail am 9. Dezember 2016 noch einmal bekannt gegeben.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung
2. Rückblick auf die bislang gespielte Runde
2.1 Klassenleitung
2.2 Schiedsrichter
2.3 Sportgericht
3. Besprechung der Punktrunde
3.1 Verlegung der Spieltage 25.2. (Faschingsamstag) und 17.4. (Ostermontag)
3.2 Letzter Rundenspieltag
3.3 Nachholspiele
3.4 Restspielplan
4. Auf- und Abstiegsregelung 2016/17
5. Auslosung der Aufstiegsspiele  zur Gruppenliga
6. Bekanntgabe der Aufstiegsspiele zur Verbandsliga Süd
7. Vorausschau auf die Saison 2017/18
8. Verschiedenes

Spielverlegungen sind an dem Abend der Rückrundenbesprechung kostenfrei. Ich erwarte, dass jeder Verein einen handlungsbefugten Vertreter entsendet.

Nachfolgend sind die von mir geplanten Spiel-Neuansetzungen bzw. Verlegungen genannt:

A: Verlegung von Spieltagen
A.1 Verlegung des Spieltages vom 25.02. 2017 (Fastnachtsamstag) auf Donnerstag, den 02.03.2017
A.2 Verlegung des Spieltages vom 17.04.2017 (Ostermontag) auf Donnerstag, den 20.04.2017

B: Festlegung von Nachholspielen
B1
SV Münster - FSV Riedrode (alt: 05.11.2016) neu: Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B2
TSV Lengfeld - FSV Riedrode (alt: 20.11.2016) neu: Donnerstag, 30.03.2017 um 19.30 Uhr
B3
Germania Ober-Roden - VfL Birkenau (alt: 04.12.2016) neu: Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B4
TSV Lengfeld - VfL Michelstadt (alt: 10.12.2016) neu: Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B5
FCA Darmstadt - Germania Ober-Roden (alt: 10.12.2016) neu: Samstag, 15. April 2017 um 15 Uhr (FCA ohne Flutlicht!)

                                                                                                                                                                                                                                                  

04. Januar 2017


Rückrundenbesprechung der KOL am 18. Januar beim TSV Trebur

Der Termin wurde im Rahmen der Vorrundenbesprechung bei der SG Arheilgen festgelegt und von mir per Mail am 9. Dezember 2016 noch einmal bekannt gegeben.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung
2. Rückblick auf die bislang gespielte Runde
2.1 Klassenleitung
2.2 Schiedsrichter
2.3 Sportgericht
3. Besprechung der Punktrunde
3.1 Verlegung der Spieltage 25.2 (Faschingsamstag) und 17.4 (Ostern)
3.2 Letzter Rundenspieltag
3.3 Nachholspiele
3.4 Restspielplan
4. Auf- und Abstiegsregelung 2016/17
4. Auslosung der Relegationsspiele
5. Vorausschau auf die Saison 2017/18
5. Verschiedenes

Spielverlegungen sind an dem Abend der Rückrundenbesprechung kostenfrei. Ich erwarte, dass jeder Verein einen handlungsbefugten Vertreter entsendet.


Nachfolgend sind die von mir geplanten Spiel-Neuansetzungen bzw. Verlegung von Spieltagen genannt:

A Verlegung von Spieltagen
A.1 Verlegung des Spieltages 25.02 2017 (Fastnachtsamstag) auf Donnerstag,02.03.2017
A.2 Verlegung des Spieltages 17.04.2017 (Ostermontag) auf Donnerstag, 20.04.2017

B Festlegung von Nachholspielen
B.1 VfR Groß-Gerau - SV Traisa (ursprgl. 04.12.2016) auf Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B.2 SKV Mörfelden - Dersim Rüsselsheim (ursprgl. 04.12.2016) auf Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B.3 TSV Trebur - SV St. Stephan (ursprgl. 04.12.2016) auf Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B.4 Italia Weiterstadt - SG Arheilgen (ursprgl. 11.12.2016) auf Donnerstag, 16.03.2017 um 19.30 Uhr
B.5 Spvgg Seeheim-Jugenheim - TSV Trebur (ursprgl. 11.12.2016) auf Donnerstag, 30.03.2017 um 19.30 Uhr

                                                                                                                                                                                                                                                  

23. Dezember 2016


Der Kreisfußballausschuss Darmstadt wünscht allen Kreisvereinen und dessen Vertretern ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein friedvolles und gesegnetes Jahr 2017.


                                                                                                                                                                                                                                                 

22. Dezember 2016


Im Bereich der Aus- und Fortbildung insbesondere von Trainern im Jugendbereich setzt der Hessische Fußball-Verband einen besonderen Schwerpunkt. Seit Jahren steigt die Zahl der Angebote, die an die Vereine herangetragen werden. Kurzschulungen, Lizenzlehrgänge oder tage der Qualifizierung: die Möglichkeiten, sich Aus- und Fortbilden zu lassen, sind weitreichend.

Eine Schlüsselrolle nehmen hierbei die 32 hessischen Fußballkreise mit den dort angesiedelten Koordinatoren für Qualifizierung ein. Mehr als 270 Veranstaltungen wurden in den Kreisen in diesem Jahr angeboten. Im Kreis Darmstadt wurden vom Qualifizierungsbeauftragten Heinz-Werner Krautwurst (Ober-Ramstadt) zehn Kurzschulungen angeboten, die sich unter anderem mit den Themen „Konfliktkompetenz im Fußball“, „Torhütertraining für D- bis A-Junioren“ oder „vier gegen vier im Kinderfußball“ befassten. Zusätzlich wurden 10 Bausteine für Trainer bzw. Teamleiter angeboten und der HFV-Vorstandstreff durchgeführt. Zusammen machte das 22 Veranstaltungen, die von 325 Vertretern der Darmstädter Kreisvereine und von 93 Vertretern aus Vereinen außerhalb des Fußballkreises Darmstadt wahrgenommen wurden. Hessenweit waren es nur die Kreise Bergstraße und Limburg-Weilburg, die eine ähnlich hohe Quote von Veranstaltungen und Teilnehmern aufweisen. Bei den Einzelveranstaltungen besonders nachgefragt waren die Kurzschulungen zur „Fairplay-Liga“, also den G- und F-Junioren. 54 Teilnehmer ließen sich hierüber informieren und Tipps geben, wie die Spiele der jüngsten Kicker zu organisieren sind. Bei den Modulen für die Trainer C-Lizenz waren die Inhalte „Basiswissen“ und „Profil Kinder“ besonders frequentiert.

Der Fußballkreis Darmstadt hat sich damit innerhalb weniger Jahre in die Spitzengruppe jener Untergliederungen im Hessischen Fußball-Verband katapultiert, die besonders aktiv im Bereich der Qualifizierung bzw. Weiterbildung sind. Unterstützt wird das Vorhaben von Vereinen wie Germania Eberstadt, SKG Bickenbach und SKG Gräfenhausen, die immer wieder ihre Sportanlagen für die praktischen Teile der Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

                                                                                                                                                                                                                                                  

18. Dezember 2016

Die neue Termine für die angebotetenen Qualifikationsmaßnahmen für 2017 können sie unter der Rubrik Qualifikation einsehen.

                                                                                                                                                                                                                                                  

22.November 2016

DFB-Masterplan: Vorstandstreff im Kreis Darmstadt
 
Auf dem Amateurfußballkongress im Jahr 2012 in Kassel hat der Deutsche Fußball-Bund deutlich gemacht, dass ohne eine solide Basis in Deutschland auf Sicht kein Fußball in Deutschland möglich ist. Die Basis bildet der Amateurfußball in Deutschland, der jedoch vor großen Herausforderungen steht. Bei der Bewältigung der Aufgaben will der DFB und seine 21 Landesverbände die Amateurvereine unterstützen und hat hierfür einen Masterplan entwickelt.

Kommunikation, Weiterentwicklung des Spielbetriebs und Vereinsservice sind die Schwerpunkte der hessischen Variante des Masterplanes. In alle 32 Kreise begeben sich Mitarbeiter und Präsidiumsmitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes, um vor Ort mit Vereinverantwortlichen zu diskutieren und neue Ideen zu entwickeln. Sebastian Fink als zuständiger hauptamtlicher Mitarbeiter kam zum sogenannten "HFV-Vorstandstreff" ins Bürgerhaus nach Wixhausen, wo er von Kreisfußballwart Michael Sobota, dem Qualifizierungsbeauftragten des Kreises Heinz-Werner Krautwurst sowie rund 30 Vereinsvertretern begrüßt wurde. Leider war kein Präsidiumsmitglied mitgekommen, dass hätte die späteren Diskussionen um die Aufstellung des Verbandes zur Kenntnis nehmen können.
 
Zwei Themenschwerpunkte behrrschten die Abendveranstaltung: wie kann das Ehrenamt gefördert und gestärkt bzw. wie können Ehrenamtliche an den Fußballverein herangeführt werden? Das zweite Thema beschäftigte sich mit dem Bereich der Finanzen. Routiniert hatte Fink die Themeninhalte verschiedenen Tischen zugeordnet, an denen die Vereinsverantwortlichen saßen. Festgestellt wurde in der Analyse zum Ehrenamt unter anderem, dass die Vereinsbindung stark nachgelassen habe und der Verein oftmals nur als Dienstleister gesehen wird. Insbesondere im Jugendbereich ist derartiges mittlerweile viel verbreitet. Den Verein als Gemeinschaft wahrzunehmen, in welche man sich auch einbringt, sei eine zentrale Botschaft, die kommuniziert werden müsse. Hinsichtlich der Kommunikation sei jedoch ebenfalls viel verbesserungswürdig, um das Verständnis für die gemeinsame Sache zu fördern. Auch außerhalb eines Vereinsfestes jemanden zu einer regelmäßigen Mitarbeit im Vorstand oder als Trainer zu bewegen, sei das Gebot der Stunde. Praktische Tipps, wie so etwas als Botschaft an Vereinsmitglieder vermittelt werden kann, zeigte Sebastian Fink zum Schluss der Diskussionrunde in einem Videoclip.
 
Auch der Bereich der Finanzen kam inhaltlich nicht zu kurz. Für Rot-Weiß Darmstadt ergriff deren Vorsitzender Harry Distelmann das Wort und machte deutlich, dass Fußballsport anzubieten für einen Verein mittlerweile kaum finanzierbar sei. Infrastruktur, Gebrauchsmittel, Gebühren und Verwaltung seien Kostenverursacher. Es sei bezeichnend, dass der mitgliederstärkste hessische Verein TG Bornheim mit seinen mehr als 30.000 Mitgliedern keinen Fußballsport anbiete. Auch Unterhaltung der Infrastruktur, Mitgliederentwicklung sowie Marketing- und Sponsoring sind zentrale Aspekte der Finanzierung eines Vereins. Emotional wurde es, als aus der Runde die Frage gestellt wurde, warum den Amateuren das Leben zusätzlich durch die Einführung der Sonntagsspiele erschwert worden sei. Dramatisch schwindende Zuschauerzahlen und damit Einnahmeverluste seien ebenso die Konsequenz wie ein um sich greifender Mangel an Spielern und Schiedsrichtern. Nun kommt durch den neuen Grundlagenvertrag zwischen Liga und DFB sogar noch ein drittes Erstligaspiel am Sonntag hinzu. Auch seien die Verbandsstrukturen sowie vielfach die Entscheidungen zu Spielbetrieb und den Ordnungen des Verbandes intransparent und kontraproduktiv. Zu viele Strafen für Bagatellen würden das Ehrenamt ebenfalls erschweren.

Fink nahm die Kritik zur Kenntnis und will diese an die Verbandsspitzen weiterleiten. Das daraus jedoch absehbar Konsequenzen im Sinne der Vereine sich ableiten werden, erwartet von den Teilnehmern niemand. Zu oft schon ist man bereits enttäuscht worden.

Impressionen vom HFV-Vorstandstreff: Die etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren an den Themen zu Ehrenamt und Finanzen sehr interessiert und erarbeiteten in Arbeitsgruppen Ergebnisse, die anschließend dem Plenum präsentiert wurden.

HFV-Vorstandstreff-2                 HFV-Vorstandstreff-1


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22.November 2016

Dreimal nicht angetreten: Aus für den VfR Eberstadt
Die Spielabsage gegen KSG Brandau war nun der dritte Fall, der nach der Spielordnung dazu führt, dass die Mannschaft des VfR Eberstadt jetzt aus dem laufenden Spielbetrieb ausscheidet und als erster Absteiger feststeht. Alle noch ausstehenden Spiele des VfR Eberstadt werden für den jeweiligen Gegner bis zum Ende der Saison mit 3 Punkten und 3:0 Toren gewertet. Eberstadt kann, soweit man in der kommenden Saison dazu sportlich in der Lage ist, in der kommenden Saison in der Kreisliga B neu starten.

                                                                                                                                                                                                                                                

19.November 2016

DFB – Kreisehrenamtspreis 2016 für Thomas Krömmelbein (TSV Pfungstadt)

Der DFB-Ehrenamtspreis wird nunmehr zum 20.Mal von dem Deutschen Fußball Bund vergeben. Mit der Auszeichnung honoriert wird vor allem der Einsatz, den die Preisträger in den vergangenen drei Jahre in ihren Heimat Vereinen geleistet haben.
Der DFB-Kreisehrenamtsträger – Thomas Krömmelbein von TSV Pfungstadt ist seit 2003 für die Frauen- und Mädchenfußball als Abteilungsleiter zuständig. Vor der Saison 2016/17 hat er einen kompletten Vereinswechsel mit über 100 Spielerinnen einer Frauen- und Mädchenfußball Abteilung von der Germania Pfungstadt zum TSV Pfungstadt abgewickelt. Der Kreisfußballausschuß Darmstad gratuliert herzlich zur der Ernennung und wünscht Thomas Krömmelbein weiterhin viel Erfolg in der Ehrenamtlichen arbeit.

                                                                                                                                                                                                                                                 

19.November 2016


DFB – Fußballhelden 2016 Aktion junges Ehrenamt Cedric Assmuss – SV Traisa ist der Kreissieger.

Der 18 jähriger ist seit 2013 als aktiver Fußballer und gleichzeitig Jugendtrainer im Verein. Zur Zeit spielt er selbst in der A Jugend und trainiert die D 2 Jugendmannschaft. Obwohl er zu Beginn seiner Trainertätigkeit selbst erst 15 Jahre alt war, überzeugte er mit Organisationstalent und Teamführung. Cedric ist auch in seinem eigenen aktiven Fußball immer ein tolles Vorbild für die Kids und geht mit besten Beispiel was soziale Kompetenzen betrifft voran. Als Fußballheld des Fußballkreises Darmstadt wird Cedric vom DFB und KOMM MIT zur Fußballhelden – Bildungsreise nach Spanien eingeladen, welche dann im Frühjahr 2017 stattfinden wird. Unter professionellen Betreuung, besteht die Möglichkeit eine C – Trainer Lizenz zu erwerben.
Wir gratulieren Cedric Assmuss zur der Ernennung und wünschen ihm viel Erfolg in der Ehrenamtlichen Arbeit sowie beim Förderprojektes in Spanien.

                                                                                                                                                                                                                                                 

SR-Neulingslehrgang


ab dem 09.01.2017 bietet die KSVGG Darmstadt einen Ausbildungslehrgang für Schiedsrichteranwärter an. Alle notwendigen Informationen finden Sie im unseres Kreislehrwarts David Zinngrebe.

Mit freundlichen Grüßen
David Wegmann

                                                                                                                                                                                                                                                 

Mittlerweile die sechste Saison spielt der SV Kiefer Darmstadt in der Kreisliga D Darmstadt. Der SV Kiefer ist kein normaler Fußballverein sondern eine Gefängnismannschaft, die am Ligaspielbetrieb des Hessischen Fußball-Verbandes teilnimmt. Anzeichen sprechen dafür, dass dieses bundesweit beachtete Projekt vor dem Aus stehen könnte.

Es waren seinerzeit harte Bretter zu bohren, ehe die Sache perfekt gemacht werden konnte. Der SV Kiefer Darmstadt, ein von Gerhard Wydra als Bediensteten der JVA Darmstadt gegründeter Sportverein, kickte ab Mitte der neunziger Jahre als Sondermannschaft im Kreis Darmstadt. Diese Spiele galten als Freundschaftsspiele und wurden vom Fußballkreis Darmstadt organisiert. Die Besonderheit schon damals: der SV Kiefer konnte aus nachvollziehbaren Gründen nur Heimspiele austragen. Die jeweiligen Gegner mussten also in die JVA fahren, um innerhalb des Geländes auf einem Tennenplatz ihre Spiel auszutragen. Selbstverständlich fanden bereits damals Ausweis- und Taschenkontrollen derjenigen statt, die in die JVA zum Fußballspielen kamen. Im Verlauf der Jahre wurde der Spielbetrieb der Sondermannschaften wegen fehlender Mannschaften im Kreis Darmstadt eingestellt. Der SV Kiefer orientierte sich zunächst in den Kreis Groß-Gerau, in dem aber wenige Jahre später der Spielbetrieb ebenfalls eingestellt wurde.

Das hätte für den SV Kiefer als Fußballmannschaft das Aus bedeutet. In dieser Situation kam der Gedanke auf, die Mannschaft am regulären Punktspielbetrieb des Hessischen Fußball-Verbandes teilnehmen zu lassen. Um das zu realisieren, mussten Darmstadts Kreisfußballwart Michael Sobota (Ober-Ramstadt) und sein Vertreter Dieter Behrendt (Wixhausen) viel Überzeugungsarbeit leisten. Zunächst mussten Präsidium und Verbandsvorstand überzeugt werden. Nach der Spielordnung des Verbandes muss z.B. jeder Verein gegen seinen jeweiligen Gegner ein Heim- und ein Auswärtsspiel austragen. Für Kiefer gibt es aber nur Heimspiele. Nach dem positiven Plazet des Verbandsvorstandes galt es, die Vereine der Kreisliga D mit ins Boot zu holen. Verbunden mit dem zweimaligen Anreisen in die JVA waren auch Sicherheitsüberprüfungen durch die Anstalt. Nach anfänglichen Vorbehalten nahm der SV Kiefer in der Saison 2011/12 erstmals an einem Punktspielbetrieb teil. Ein über die hessischen Landesgrenzen hinaus beachtetes und einzigartiges Projekt nahm seinen Lauf. Zum ersten Punktspiel kam der damalige Justizminister Jörg-Uwe Hahn, der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes Rolf Hocke, der Weltmeister von 1954 Horst Eckel und viele andere. Sportlich gehörte der SV Kiefer die ersten vier Jahre zur Elite der Liga. Im vorletzten Jahr wurde man sogar Vizemeister, doch konnte man an Aufstiegsspielen nicht teilnehmen, weil nach den kreisinternen Regularien nur die Meisterschaft einen Aufstieg ermöglicht hätte.

Seit der vergangenen Saison liegen nun große Schatten auf dem sozialen Projekt. Durch die konsequente Umsetzung von Sicherheitsbestimmungen durch die JVA kommt es nun immer häufiger zur Zurückweisung von Spielern der Mannschaften, die zu Punktspielen in der JVA antreten. Prüfte die JVA in früheren Tagen nur, ob ein Spieler selbst eingesessen oder Besuchskontakte hatte, werden die Spieler der Mannschaften nun durch die Polizei auf bestimmte Eintragungen im Polizei-Informationssystem überprüft. Rauschgiftdelikte und Körperverletzung im Verlauf der letzten drei Jahre begangen führen dazu, dass die Spieler draußen bleiben müssen. Die Info erhält die JVA als Rückmeldung von der Polizei. Zwar versucht Peter Büttner, als Beschäftigter der JVA und Manager der Knastmannschaft, die Vereine, die vor Beginn der Saison eine Spielerliste an die JVA übermitteln, frühzeitig zu informieren. Doch seit mehr als einem Jahr häufen sich die Fälle, in denen Spieler zurückgewiesen werden. " Vor allem betroffen sind Spieler, die nicht auf der eingereichten Liste stehen, weil sie z.B. neu in der Mannschaft sind oder aus der ersten Mannschaft nun in der Reserve eingesetzt werden", erklärt Büttner, der selbst unglücklich über die Entwicklung ist. "Der Aufwand, den ich betreiben muss, ist immens. Zudem wird es immer schwieriger den Mannschaften zu erklären, dass bestimmte Spieler keinen Einlass erhalten". Das bürokratische Prozedere ist riesig, weil die JVA verlangt, eine aktuelle Spielerliste für das konkrete.

Meisterschaftsspiel nochmals mindestens eine Woche vorher abzuliefern. Das klappt teilweise, aber häufig auch nicht. Zuletzt verweigerte man drei Spieler der TGB Darmstadt den Zutritt, worauf die Mannschaft abreiste.

Gespräche von Kreisfußballwart Michael Sobota mit Anstaltsleiterin Claudia Fritz im Frühjahr verliefen zwar freundlich und von gegenseitigem Verständnis geprägt. In der Sache selbst hat es nicht dazu geführt, die Lage zu entspannen. Bis zur Justizminsterin Eva Kühne-Hörmann ist das Thema bereits vorgedrungen, die nach Aussage von Peter Büttner großen Wert darauf legen soll, das Projekt zu erhalten. Allerdings herrscht im operativen Bereich von Ministerium und JVA vermeintlich die Auffassung, zur derzeitigen Regelung gäbe es keine Alternative. Unabhängig hiervon werden die kritischen Stimmen in den Vereinen, die das alles auf freiwilliger Basis auf sich nehmen, lauter.

Fußballwart Sobota will jetzt einen Termin mit der Ministerin vereinbaren und den Versuch unternehmen, das Projekt noch zu retten. Der Zeitplan ist knapp. Sollte bis zur Winterpause keine Lösung erzielt sein, könnte ein bundesweit beachtetes Modellprojekt der Vergangenheit angehören.